Song 1993

 

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Kykladen-Törn-Oper

 

Ratatata Tatata ...

Sonne, Meer, weißes Schiff, Retsina stets im Griff,

Sirtaki-Tanz bis nachts um vier, zum Segeln sind wir hier. Ratatata....

 

Athen Rhodos - unser Plan, an Bord sind wir 7 Mann,

Kranae heißt unser Schiff, benannt nach einem Riff.

Segeln hängt vom Wetter ab, Wind dazu braucht’s nicht zu knapp,

kaum bläht der Wind die Segel auf, schwupp sind wir drin’ im Hafen.

 

Auf See herrscht Skorbutgefahr, Vitaminsaft hilft dagegen,

hochkonzentriert muß er sein, W 80, das haut rein.

In der Taverne war es nett, der Joe der liegt patschnaß im Bett,

nach 14 Stunden steht er auf, und macht gleich einen drauf.

Seemannschaft ist hartes Brot, Fender haben Ösen,

ist der Besan in großer Not, auch Bananen tun’s nicht lösen.

In Naoussa viermal Hürdensprung, Maria fordert Opfer,

jedesmal fiel einer um, der Rest hielt sich recht tapfer.


Auf hoher See gibt’s manchen Sturm, da hilft nur noch Beiliegen,

ist der Besan dann allzu straff, Abwettern macht ihn schlaff.

Gefahr droht am Vulkanesschlitz, leicht kann man dort aufsitzen,

ein bumms trifft uns dann wie ein Blitz, rückwärts geh'n wir flitzen.


Die Jungs der Pantry sind ok, sie kochen einfach göttlich,

zu wenig und zu selten nur, die Crew ist unersättlich.

Günter ist an Bord stets laut, “Schickt ihn zum Wantenzupfen”,

Hasenjagd und Retsina, dazu muß man ihn nicht stupfen.

 

Kaum seh’n wir Land, der Uli scharrt, an Bord sind tiefe Riefen,

er putzt sich ‘rauß und war ganz scharf, wenn am Pier die Hasen liefen.

Auch Hansi zupft an Bord recht gern, an Fallen und an Schoten,

(mit) Baccardi wird bei ihm getrimmt, schon macht der Kahn 8 Knoten.

 

Der Pit gibt sich als Mann von Welt, und zahlt so manche Zeche,

daheim gibt er sich ziemlich brav, hier schiebt er von hint’n jedes Schaf.

Der Michel hat so manch’ Talent, und lockt mit Pan’scher Flöte,

und gleich nach dem Sirtaki-Tanze, bei der Jagd geht er auf’s Ganze.

 

An Bord gibt es so manchen Schmerz, Abhilfe Günters Kügelchen,

ob Skorbut, Suff oder Blasenfuß, wegen Madonnas Hügelchen.

Der Skipper ist das ärmste Schwein, oft weiß’ er nicht mehr weiter,

die Crew sagt ihm dann schnell Bescheid, dem armen Reiseleiter.

 

Joey sich wie Tarzan gibt, er hängt an der Liane,

mit Wodka den Besan er heißt, und sich ins Wasser schmeißt.

Dem Uli fehlt ein wicht’ger Schein, das ist die Driver License,

drum rudert er statt zu motor’n, der Sprit ist alle - scheint’s.

 

Der Michel nennt sich nun Kapteen, er hat ein neues Käppsche,

schaut nach Hinkelsche mit Steckebenn, hofft auf ein schnelles Schnäppsche.

Hansis Geburtstag feiern wir, im Minnas Bar bei Kathi,

Tequilla Sunrise und viel Bier, der Hansi singt dann mit ihr.

 

Die Kathi uns den Kopf verdreht, mit ihrem süßen Lächeln,

dem Skipper wird es schrecklich heiß, Joe kühlt ihn ab mit Eis.

Der nächste Morgen schrecklich ist, die Matrosen wie tot pennen,

der Skipper legt alleine ab, der Kopf wird ihm arg brennen.

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Stand: 10. März 2011                                                               Copyright © 2001 Schmidt Chaos Tours