Plan Februar 2015 - Brasilien

Ein neuer Traumtörn in der Geschichte von Schmidt Chaos Tours ist in Planung



Ein paar Fotos zur Motivation!

Ein Törnvorschlag

Basis: Angra dos Reis

Die Region Angra dos Reis befindet sich ca. 70 Seemeilen südwestlich von Rio de Janeiro. Das abwechslungsreiche Seegebiet mit mehr als 30 Inseln und vielen Inselchen bietet unzählige Strände, Buchten, Fjorde, Lagunen und Marinas.

Die Stadt Angra dos Reis ist ein historischer Ort umrahmt von über 100 Inseln mit idyllischen Sandstränden, die größte davon ist die Ilha Grande, die lange Zeit ein Zufluchtsort für die Tupinambá-Indianer war. Sie ist zum großen Teil Nationalpark und bietet dem Besucher eine große Vielfalt an Betätigungsmöglichkeiten. Dazu gehören Surfen und Schnorcheln genauso wie Trekking und Naturbeobachtungen im tropischen Regenwald.

Segeln & Kultur
Südlich der Großstadt Rio de Janeiro befindet sich einer der schönsten Streifen der 8000 km langen brasilianischen Küste. Die bis zu 1700 m hohen Berge der Serra do Mar reichen hier unmittelbar bis ans Meer und umsäumen zauberhafte Buchten mit unzähligen kleinen und großen, bewohnten und unbewohnten Inseln. Im Golf von Angra dos Reis liegen eine Vielzahl tropischer Inseln verstreut, die es mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu entdecken gibt.

Die Ilha Grande ist die schönste und größte Insel im Archipel. Ihr Gipfel, der Pico de Papageio (der Papageienschnabel), dominiert das gesamte Seegebiet. Alle Buchten rund um die Insel laden zum schwellfreien Ankern ein.

Ein Drittel ihres Territoriums bildet ein geschützter Naturpark. Über 100 Strände und Buchten sind weitgehend frei vom Ansturm der Wochenendurlauber und der Touristenmassen. Jeglicher Auto- und Busverkehr ist verboten. Wer vor allem Wert auf stille Buchten und Strandvergnügen legt, ist hier am richtigen Ort.
Das klare Wasser der Region sowie der außergewöhnliche Reichtum an Fischarten, Korallen, Schwämmen, Seesternen, Seeigeln, Quallen und Tintenfischen machen das Tauchen zu einem faszinierenden Erlebnis. Eine Herausforderung für Taucher sind die vielen Schiffswracks auf dem Meeresgrund, 16 wurden bereits entdeckt.

Jahrhunderte lang lebten auf Ilha Grande die Tupinambá-Indianer, deren Pfade heute noch bei Wanderungen benutzt werden. Obwohl die Portugiesen die Insel schon 1502 entdeckten, begann die eigentliche Kolonisierung erst zwischen 1725 und 1764. Bis dahin kamen nur Piratenschiffe aus Frankreich, England, Holland, Spanien, Portugal und Argentinien. Von 1903 bis 1994 diente die Insel fast ausschließlich als Gefängnissitz. Das berüchtigte Cândido-Mendes-Zuchthaus gelangte, vor allem unter der Militärdiktatur, zu schrecklicher Berühmtheit.

Parati ist traumhaft schön: Fjordartige Buchten mit weißen Stränden und jede Menge, der Küste unmittelbar vorgelagerte Urwaldinselchen, bilden das Panorama. Hier könnte man Jahre ungestört vor Anker verbringen.

Der Ort wurde bereits vor 60 Jahren unter Denkmalschutz gestellt; kein Auto darf in die Innenstadt und ist neben Ouro Preto - Minas Gerais - und Olinda - Pernambuco - einer der wenigen gut erhaltenen Schauplätze historischer Architektur.
Einst nutzten die Portugiesen Parati als Verschiffungshafen für ihr erobertes Gold und Parati wurde dadurch ungeheuer reich. Die Straßen des Ortes entstanden aus dem Ballast der Schiffe, den Steinen. Die Segler waren mit Sklaven beladen. Bei Springflut wurden die Straßen soweit geflutet, dass die Schiffe bis direkt an die Kirche fahren konnten. Dort wurden die Ballaststeine durch Gold ersetzt, das bis dahin in der Kirche sicher verwahrt wurde. Noch mit der selben Tide fuhren die Schiffe wieder ins tiefere Wasser. Noch heute werden die Straßen bei schweren Regenfällen oder bei extrem hohen Tiden überflutet. Aber Schiffe werden nicht mehr beladen und Sklaven gibt es natürlich auch nicht mehr.

Heute wird die Stadt wieder reich, aber auf ganz andere Weise. Es wird behauptet, dass Parati die einzige Stadt Brasiliens ist, in der ein Künstler allein von seiner Kunst leben kann. Fast jedes Haus ist liebevoll im Originalstil renoviert. Wenn die Luft am Abend kühler wird, öffnen sich die Fenster, die den Blick in die Studios und Werkstätten der Kreativen freigeben.

Dass dieser Flecken Erde im Zusammenhang mit der Gold- und Kaffee-Ära einmal eine bedeutende Rolle in der Geschichte einnehmen sollte, fand zumindest in seiner Namenslegende keinen Niederschlag. So heißt es, dass bei der Aufteilung der Erde zwischen Gott und dem Teufel ersterer seinem Widersacher schließlich ein kleines, verloren am Rande einer großen Bucht gelegenes Plätzchen zuwies, mit dem einsilbigen Kommentar: "É lá. Aquilo é para ti - Das da ist für dich!"

Klima, Wind & Wetter
Die brasilianische Ostküste erhält durch den Südostpassat ganzjährig Niederschläge. Die nordöstliche Küste hat jedoch wesentlich heftigere Regenfälle im Winter als die östliche Atlantikküste von Rio Grande do Norte bis zum Bundesstaat São Paulo. Dort herrscht ein heißes, feucht-tropisches Klima, aber mit etwas geringeren Niederschlägen als im Norden und mit spürbaren Temperaturveränderungen von Sommer und Winter. An der südöstlichen Küste Brasiliens regnet es im Sommer wesentlich mehr. In Brasiliens Süden, jenseits vom Wendekreis des Steinbocks, sind die Niederschläge gleichmäßig über das Jahr verteilt. Dort segeln die meisten aber eh nur vorbei auf den Weg nach Argentinien.

Abgesehen von der Thermik am Tage, ist es ein ruhiges Seegebiet mit relativ schwachen Winden. Schwell entsteht selten, gelegentlich etwas Kabbelwasser, das durch die Seebrise aufgeworfen wird. Im Frühling (September - November) und Herbst (April -Mai) sind die Temperaturen in der Regel sehr angenehm. Im Sommer (Dezember - März) kann die Quecksilbersäule auch auf über 40°C steigen. Es treten oft kurze aber heftige tropische Regenfälle auf. Die Wassertemperaturen betragen zwischen 17°C im Winter und bis zu 28°C im Sommer.

Der Passatwind bläst nördlich von Maceio konstant das ganze Jahr über und macht es möglich, in beide Richtungen dieser Küste zu reisen. Südlich von 14°S überwiegen während der Monate November bis Februar nördliche Winde. Hier lautet die einfache Regel; im Sommer nach Süden und nach Norden im Winter. Das gleiche gilt für Brasiliens Südküste, Uruguay und Argentinien bis 40°S. In diesem Gebiet zwischen den Passatwinden und den "Westerlies" gibt es abrupte Druckänderungen mit dem Durchgang von Kaltfronten und starken südlichen Winden. "Pamperos" nennt man in dieser Gegend die Rückseite einer Kaltfront mit Sturm aus Süd bis Südwest.                                   © SCANSAIL YACHTS INTERNATIONAL GmbH, Hamburg Änderungen & Irrtümer vorbehalten.

 

Bericht zur Costa Verde

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Stand: 28. Juni 2015                                                     Copyright © 2001 Schmidt Chaos Tours